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Das Anspruchserhebungsprinzip
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Eine Möglichkeit der zeitlichen Abgrenzung des Versicherungsschutzes stellt in der Haftpflichtversicherung die Anknüpfung an die Anspruchserhebung dar. Diese aus dem angloamerikanischen Rechtskreis kommende Gestaltungsform spielt hierzulande insbesondere bei der D & O-Versicherung eine tragende Rolle. Das Anspruchserhebungsprinzip gewinnt in Deutschland aber auch bei der Gestaltung neuer Versicherungsprodukte zunehmend an Bedeutung. Leider sind viele Details und Grundsätze seiner Anwendung noch unklar. So ist bislang nicht höchstrichterlich geklärt, ob nach deutschem Recht zur zeitlichen Abgrenzung des Versicherungsschutzes überhaupt auf das Anspruchserhebungsprinzip abgestellt werden kann. Ferner stellt sich die Frage, wie es zu gestalten ist, um mit den Bestimmungen des AGB-Rechtes nicht in Konflikt zu geraten. Die Arbeit von Tanja Schramm bietet eine umfassende wissenschaftliche Aufarbeitung der Frage, inwieweit das Anspruchserhebungsprinzip mit deutschem Recht vereinbar ist. Hierbei wird auf Einschränkungen durch zwingende oder halbzwingende Bestimmungen des VVG und auf Absicherung von AGG-Risiken eingegangen, Deckungskonzepte einer AGB-rechtlichen Prüfung unterzogen sowie zwischen dem ´´reinen´´ Anspruchserhebungsprinzip und seinen vielfältigen Modifikationen unterschieden. Außerdem wird die Anwendung bei neuen Haftpflichtversicherungsprodukten und als Alternative für Deckungskonzepte in der Berufshaftpflichtversicherung im Heilwesen oder für Rechtsanwälte dargestellt. Zusammenfassende Überlegungen zur Gestaltung einer Claims Made-Deckung und ein Vorschlag für ein ausgewogenes Deckungskonzept auf Anspruchserhebungsbasis runden die Arbeit ab.

Anbieter: buecher.de
Stand: 17.02.2018
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Spezielle Betriebswirtschaftslehre der Immobili...
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8.4 VERSICHERUNGSVERMITTLER Für denjenigen, der Versicherungsschutz sucht und hierbei fachmännischen Rat in Anspruch nehmen möchte (besser gesagt: muss), kommen als Versicherungsvermittler im Sinne von § 59 Versicherungsvertragsgesetz in Betracht: Versicherungsvertreter und Versicherungsmakler. Wichtiger Hinweis: Wer gewerbsmäßig als Versicherungsvermittler tätig ist, bedarf seit 2007 einer Erlaubnis nach § 34d Gewerbeordnung durch die zuständige Industrie- und Handelskammer. Die Voraussetzungen für die Erteilung der Erlaubnis sind: Zuverlässigkeit: keine rechtskräftige Verurteilung in den letzten 5 Jahren vor Antragstellung wegen eines Verbrechens oder wegen Diebstahls, Unterschlagung, Erpressung, Betruges, Untreue, Geldwäsche, Urkundenfälschung, Hehlerei, Wuchers oder einer Insolvenzstraftat. Geordnete Vermögensverhältnisse: Es darf kein Insolvenzverfahren über das Vermögen des Antragsstellers eröffnet - oder mangels Masse abgewiesen - worden sein. Er darf keine eidesstattliche Versicherung vor dem für ihn zuständigen Amtsgericht/Vollstreckungsgericht abgegeben haben. Nachweis über eine Berufshaftpflichtversicherung: Vermögensschadenhaftpflicht mit 1,13 Millionen € pro Versicherungsfall und 1,7 Millionen € für alle Versicherungsfälle eines Jahres. Nachweis über die erforderliche Sachkunde: erfolgt mit der erfolgreichen Ablegung einer Sachkundeprüfung vor der IKH bzw. einschlägigen Bildungsabschlüssen. Es bestehen Ausnahmen von diesen Regelungen, auf diese wird hier jedoch nicht eingegangen. Demjenigen, der sich Versicherungen vermitteln lässt, sollte jederzeit bewusst sein, dass größte Sorgfalt bei der Auswahl des Versicherungsvermittlers angebracht ist. Wiederholt ist darauf hinzuweisen, dass seit der Liberalisierung des Versicherungsmarktes 1994 die Vielfalt der Versicherungsprodukte so zugenommen hat, dass eine Versicherungsvermittlung verantwortungsvoll nur auf hohem fachlichem Niveau, mit regelmäßigem aktualisiertem Wissen und hervorragender Kenntnis der Versicherungsprodukte möglich ist. Die Informations- und Beratungspflichten sind für Versicherungsvertreter und Versicherungsmakler unterschiedlich. Alle Versicherungsvermittler werden auf Antrag bei der zuständigen IHK in ein Versicherungsvermittlungs-Register (www.vermittlerregister.info) eingetragen, das vom Deutschen Industrie- und Handelskammertag geführt wird. Nach dessen Statistik waren in diesem Vermittlungsregister zum 30.9.2013 insgesamt 246.856 Versicherungsvermittler eingetragen.

Anbieter: buecher.de
Stand: 28.12.2017
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Implikationen der aktuellen sektorübergreifende...
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Bachelorarbeit aus dem Jahr 2017 im Fachbereich BWL - Bank, Börse, Versicherung, Note: 1,3, Rheinische Fachhochschule Köln, Sprache: Deutsch, Abstract: Seit der Jahrtausendwende sind die Finanzmärkte in umfangreichem Rahmen reguliert worden. Nach der Finanzkrise 2007/ 2008 fand eine weitere Verschärfung der regulatorischen Maßnahmen statt. Derzeit befinden sich innerhalb der Versicherungsbranche drei richtungsweisende Initiativen auf Basis europäischer Gesetzgebung in der Umsetzungsphase. Die Implementierung dieser Initiativen stellt die Versicherungsbranche vor komplexe Herausforderungen. Neben der Durchsetzung der Maßnahmen belastet die Branche derzeit auch die Verzögerung der Umsetzung. Hierdurch bedingt sieht sich die Versicherungsbranche derzeit gezwungen mit reinen Hypothesen arbeiten zu müssen, da teilweise konkrete finalisierte Anforderungen fehlen. Resultierend daraus agieren einige Marktteilnehmer lediglich mit der Zielsetzung einer Mindestumsetzung. Schließlich fordern die Regulierungen nicht nur die Versicherungsbranche, sondern schaden auch den eigentlichen Profiteuren der Regulierungsinitiativen - den Kunden der Branche. Es konnte bspw. nachgeweisen werden, dass sich die Interessenkonflikte aus Beratersicht, bedingt durch die hohen Anforderungen der Europäischen Union, verstärken. Aufgrund der steigenden Betriebsaufwendungen entwickelt sich ein Verkaufsdruck in der Versicherungsbranche, damit auch zukünftig die operativ erwirtschafteten Erträge konstant gehalten oder ausgebaut werden können. Dies führt zu einer subjektiven Beratungsleistung. Diese Entwicklung stellt einen sich wiederholenden Kreislauf dar. In Anbetracht der zwiespältigen Diskussion um die Intensität der Finanzmarktregulation kann diese Erkenntnis eine zentrale Stellung einnehmen. Es ist von großer Bedeutung, dass die Regulierung der Europäischen Union die Verstärkung der Interessenkonflikte als Ziel ausgibt. Dies kann lediglich durch eine geminderte Anzahl an Initiativen und Vorhaben gelingen. Sofern sie diesen Ansatz nicht umsetzt, wird die Beratungsleistung keineswegs objektiver werden. Die Europäische Union verschlechtert auf diese Weise die Ist-Situation, so dass es erneut einer weiteren Regulierung ergibt. Langfristig kann diese fehlgeleitete Entwicklung Marktteilnehmer verdrängen bzw. eine Unterversorgung der Gesellschaft an Versicherungsprodukten zur Folge haben. Die zukünftig verabschiedeten Initiativen der gesetzgebenden Institutionen stellen weiteren Forschungsbedarf dar.

Anbieter: buecher.de
Stand: 12.02.2018
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Vertriebsmanagement
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Matthias Beenkens Publikation zum ´´Vertriebsmanagement´´ aus dem Bereich ´´Betriebliche Kernprozesse´´ der Fortbildung zum Fachwirt für Versicherungen und Finanzen liegt nun in dritter Auflage vor. Das Werk schließt aber auch für alle anderen versicherungswissenschaftlichen Ausbildungen sowie als echte Hilfe für die Weiterbildung von Vertriebspraktikern eine wichtige Lücke - und ist somit die ideale Grundlagenliteratur! Wesentliche Inhalte sind Vertriebsplanung, -steuerung und -controlling aus Sicht des Versicherungsunternehmens, die Bedeutung von Anreiz- und Vergütungssystemen, Vermittlermarketing sowie rechtliche Anforderungen. Eine weitere Besonderheit: Auch die Perspektive des selbstständigen, unternehmerisch geführten Vermittlerbetriebs wird umfassend vertreten! Das Lehrbuch lebt von zahlreichen praktischen Beispielen, mit denen der theoretische Stoff sehr konkret veranschaulicht wird. Der personengebundene Vertrieb über angestellte und selbstständige Versicherungsvertreter sowie über Versicherungsmakler hat eine überragende Bedeutung für die Versicherungsbranche. Die Nachfrage nach Versicherungsschutz wird über Vermittler geweckt, die meisten Versicherungsprodukte werden über die Vermittler abgesetzt und dann von ihnen betreut. Das unsichtbare und abstrakte Produkt Versicherungsschutz wird in der Beratung durch Vermittler für den Kunden erst so richtig greifbar. Das erklärt auch, dass der Versicherungsvertrieb in der Unternehmenspraxis häufig das Marketing dominiert - dabei sollte es genau umgekehrt sein. Ganz anders als beim Marketing fehlte es hier bisher an einer fundierten Darstellung des Managements dieser wichtigen Unternehmensfunktion, die immer noch den Nimbus trägt, wissenschaftlich nicht ergründbar zu sein. Mit modernen Managementmethoden lässt sich jedoch auch der Versicherungsvertrieb erfolgreich gestalten! Zudem hat die versicherungswissenschaftliche Forschung der letzten Jahre ein tieferes Verständnis der Erfolgsfaktoren des Versicherungsvertriebs entwickelt. Eine besondere Bedeutung hat für Matthias Beenkens die Regulierung, die der Versicherungsvertrieb unter anderem durch die Umsetzung der EU-Vermittlerrichtlinie erfahren hat. Das Vertriebsmanagement muss profunde Kenntnisse der rechtlichen Anforderungen an Vermittler und Vermittlungsprozesse besitzen!

Anbieter: buecher.de
Stand: 23.11.2017
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