maximale Riester Förderung, Riester Förderung Ehepaar, Eheleute Riester
Die Riester-Rente wurde vom Staat so erdacht, dass sie nach der ersten Anlauf-Phase auf einen gewissen Punkt ansteigen sollte. Hiermit ist nicht nur die Eigenzulage gemeint, sondern auch die Förderung vom Staat. Erhöht werden sollte in drei Schritten. Diese sind nunmehr abgeschlossen. In der nächsten Zeit ist demnach nicht mit einer weiteren Veränderung diesbezüglich zu rechnen.
Während der Eigenanteil im Jahre 2006 bei 3 % des gesamten Vorjahres-Bruttoeinkommens lag, ist dieser inzwischen auf 4 % angestiegen. Die Grundzulage für jeden Riester-Renten-Vertrag betrug damals 114,00 €. Für das Jahr 2008 wurde dieser Betrag auf 154,00 € angehoben. Die Kinderzulage betrug zunächst 138,00 € und wurde zwischenzeitlich angehoben auf 185,00 € pro Kind. Für Kinder, die ab dem Jahr 2008 geboren wurden, gibt es inzwischen sogar 300,00 € Zulage.
Dies ist bereits eine ganze Menge. Der Sockelbetrag lag bereits seit Einführung der Riester-Rente bei 60,00 € und wird sich auch nicht mehr verändern. Somit kann sich der Abschluss einer Riester-Rente wirklich lohnen. Riester lohnt sich vor allem dann, wenn auch noch minderjährige Kinder im Haushalt leben. Hier ein kleines Beispiel. Vorausgesetzt wird eine Familie mit einem Kind, welches vor 2008 geboren wurde und einem Brutto-Vorjahreseinkommen vom 25.000,00 €.
Beide Elternteile haben einen eigenen Riester-Vertrag. Die 4 % Eigenanteil würden somit eine Summe von 1.000,00 € bedeuten. Hiervon werden nun einmal 154,00 € für den einen Ehepartner und noch einmal 154,00 € für den anderen Ehepartner abgezogen. Weiterhin wird die Kinderzulage von 185,00 € angerechnet. Insgesamt werden demnach 493,00 € vom Eigenanteil abgezogen, sodass ein zu leistender Anteil des Versicherten in Höhe von 507,00 € bleibt.
Eigentlich ist die Berechnung demnach sehr leicht. Was daraus geschlossen werden kann ist, dass der Staat doch einen beträchtlichen Teil der Riester-Summe fördert. Eine Entlastung also für alle Versicherungsnehmer. Weiterhin ist es gut, dass jemand, der weniger verdient, auch einen geringen Anteil einbringen muss.
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