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Private Berufsunfähigkeitsversicherung
60,70 € *
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Die private Berufsunfähigkeitsversicherung ist eines der in Deutschland meist nachgefragten Versicherungsprodukte. Zusätzlich wegen der gravierenden Deckungslücken (zu Grund und Höhe) in den gesetzlichen Erwerbsminderungsrenten ist sie für die Versicherten und deren Familien häufig existenziell wichtig. Die private Berufsunfähigkeitsversicherung wird als eigenständige Risikoversicherung oder als Zusatzversicherung zu einer Hauptversicherung (Risiko Leben oder Kapital Leben oder private Rentenversicherung) abgeschlossen. Ihr versicherter Gegenstand: die berufliche Leistungsfähigkeit. Ihr Versicherungsfall: deren Beeinträchtigung. Ihre versicherten Ursachen: Krankheit, Unfall, vorzeitiger Kräfteverfall. Ihre Beurteilungsdisziplinen: Recht, Medizin, Berufskunde. Ihre Leistungen: Beitragsbefreiung (ggf. auch von der Hauptversicherung) und - wenn mitversichert - Bar-Rente. Ihre wichtigsten Nachbarn in der privaten Assekuranz: die Krankentagegeldversicherung und die Unfallversicherung mit deren Invaliditätsleistung. Der Vielfalt von Klientel (selbstständig und abhängig beschäftigt), Berufsausprägungen, Entwicklungen und Verwerfungen des Arbeitslebens begegnet sie mit immer weiteren Ausdifferenzierungen in Produkt- und Bedingungsgestaltungen. Dass diese Versicherungsart, in deren Leistungsfällen es regelmäßig um viel Geld geht, auch reichlich Konfliktpotenzial birgt, liegt auf der Hand. Vor Gericht, aber auch schon beim Vertragsantrag und beim Leistungsantrag sowie in der Nachprüfung anerkannter Leistungen, sind Experten gefragt.Private Berufsunfähigkeitsversicherung ist Bedingungs- und Rechtsprechungsrecht. Die wenigen VVG-Regelungen zu ihr (Paragr.172-177) geben einen groben Rahmen vor. Über mittlerweile rund 35 Jahre hinweg haben BGH und Oberlandesgerichte diese Versicherungsart als stimmiges Regulierungssystem aus Erstprüfungs- und Nachprüfungsmaßgaben sowie Entscheidungs- und Einigungsmöglichkeiten ausgeleuchtet. Einzelfallgerechtigkeit entsteht nicht aus subjektivem Gerechtigkeitsempfinden von Fall zu Fall, sondern zuallererst aus Systemstimmigkeit, die dadurch ihrerseits bewahrt wird, auch für immer weitere Produkt- und Bedingungsgestaltungen."Berufsunfähigkeitsversicherung - Nach der Rechtsprechung" ist originär aus dieser Rechtsprechung entwickelt und vollzieht diese geordnet und auf aktuellstem Stand vollständig nach. Sie hilft dem Prüfer, Unterstützer, Entscheider (Sachbearbeiter, Justiziar, Zivilrichter, Rechtsanwalt), sich in dieser Versicherungsart systemstimmig "nach der Rechtsprechung" zu bewegen. Führende Kommentar-Literatur ist begleitend berücksichtigt. Eine dezidierte Gliederung, ergänzt durch ein Sachregister, unterstützt die rasche Standortbestimmung der Einzelfragen im Gesamtsystem.Zahlreiche Urteilsveröffentlichungen seit der Erstauflage im Sommer 2017 machen die vorliegende Aktualisierung notwendig. Sie wird zugleich genutzt für Vertiefungen, zusätzliche Ausdifferenzierungen, Ergänzungen und Erweiterungen "nach der Rechtsprechung". Auch mögliche Optimierungschancen für die Produktentwicklungen und die Regulierungspraxis der Versicherer werden angesprochen - in der gebotenen Zurückhaltung einer Arbeit mit der veröffentlichten Rechtsprechung als Hauptgegenstand.

Anbieter: buecher
Stand: 25.10.2020
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Private Berufsunfähigkeitsversicherung
59,00 € *
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Die private Berufsunfähigkeitsversicherung ist eines der in Deutschland meist nachgefragten Versicherungsprodukte. Zusätzlich wegen der gravierenden Deckungslücken (zu Grund und Höhe) in den gesetzlichen Erwerbsminderungsrenten ist sie für die Versicherten und deren Familien häufig existenziell wichtig. Die private Berufsunfähigkeitsversicherung wird als eigenständige Risikoversicherung oder als Zusatzversicherung zu einer Hauptversicherung (Risiko Leben oder Kapital Leben oder private Rentenversicherung) abgeschlossen. Ihr versicherter Gegenstand: die berufliche Leistungsfähigkeit. Ihr Versicherungsfall: deren Beeinträchtigung. Ihre versicherten Ursachen: Krankheit, Unfall, vorzeitiger Kräfteverfall. Ihre Beurteilungsdisziplinen: Recht, Medizin, Berufskunde. Ihre Leistungen: Beitragsbefreiung (ggf. auch von der Hauptversicherung) und - wenn mitversichert - Bar-Rente. Ihre wichtigsten Nachbarn in der privaten Assekuranz: die Krankentagegeldversicherung und die Unfallversicherung mit deren Invaliditätsleistung. Der Vielfalt von Klientel (selbstständig und abhängig beschäftigt), Berufsausprägungen, Entwicklungen und Verwerfungen des Arbeitslebens begegnet sie mit immer weiteren Ausdifferenzierungen in Produkt- und Bedingungsgestaltungen. Dass diese Versicherungsart, in deren Leistungsfällen es regelmäßig um viel Geld geht, auch reichlich Konfliktpotenzial birgt, liegt auf der Hand. Vor Gericht, aber auch schon beim Vertragsantrag und beim Leistungsantrag sowie in der Nachprüfung anerkannter Leistungen, sind Experten gefragt.Private Berufsunfähigkeitsversicherung ist Bedingungs- und Rechtsprechungsrecht. Die wenigen VVG-Regelungen zu ihr (Paragr.172-177) geben einen groben Rahmen vor. Über mittlerweile rund 35 Jahre hinweg haben BGH und Oberlandesgerichte diese Versicherungsart als stimmiges Regulierungssystem aus Erstprüfungs- und Nachprüfungsmaßgaben sowie Entscheidungs- und Einigungsmöglichkeiten ausgeleuchtet. Einzelfallgerechtigkeit entsteht nicht aus subjektivem Gerechtigkeitsempfinden von Fall zu Fall, sondern zuallererst aus Systemstimmigkeit, die dadurch ihrerseits bewahrt wird, auch für immer weitere Produkt- und Bedingungsgestaltungen."Berufsunfähigkeitsversicherung - Nach der Rechtsprechung" ist originär aus dieser Rechtsprechung entwickelt und vollzieht diese geordnet und auf aktuellstem Stand vollständig nach. Sie hilft dem Prüfer, Unterstützer, Entscheider (Sachbearbeiter, Justiziar, Zivilrichter, Rechtsanwalt), sich in dieser Versicherungsart systemstimmig "nach der Rechtsprechung" zu bewegen. Führende Kommentar-Literatur ist begleitend berücksichtigt. Eine dezidierte Gliederung, ergänzt durch ein Sachregister, unterstützt die rasche Standortbestimmung der Einzelfragen im Gesamtsystem.Zahlreiche Urteilsveröffentlichungen seit der Erstauflage im Sommer 2017 machen die vorliegende Aktualisierung notwendig. Sie wird zugleich genutzt für Vertiefungen, zusätzliche Ausdifferenzierungen, Ergänzungen und Erweiterungen "nach der Rechtsprechung". Auch mögliche Optimierungschancen für die Produktentwicklungen und die Regulierungspraxis der Versicherer werden angesprochen - in der gebotenen Zurückhaltung einer Arbeit mit der veröffentlichten Rechtsprechung als Hauptgegenstand.

Anbieter: Dodax
Stand: 25.10.2020
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Gestaltungsoptionen in der privaten Rentenversi...
89,90 € *
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Die Arbeit führt eine umfassende Rechtmäßigkeitsprüfung von neu auf dem Markt vertriebenen Produkten der kapitalbildenden Rentenversicherung durch. Zusätzlich zeigt sie weitere mögliche Gestaltungsoptionen innovativer Versicherungsprodukte sowie deren gesetzlichen Grenzen auf.Neben der Prüfung vor dem Hintergrund von Versicherungsvertragsgesetz (VVG) und Versicherungsaufsichtsgesetz (VAG) liegt ein besonderer Schwerpunkt auf der Vereinbarkeit mit den allgemeinen zivilrechtlichen Regelungen des Bürgerlichen Gesetzbuchs. Da insbesondere das Recht der Allgemeinen Geschäftsbedingungen maßgeblich ist, wird die Prüfung anhand von Musterklauseln vorgenommen und im Anschluss auf gestaltungs- und formulierungstechnische Besonderheiten im Rahmen der praktischen Umsetzung eingegangen. Ein besonderer Schwerpunkt der Untersuchung liegt auf der Ausgestaltung der Überschussbeteiligung. An verschiedenen Stellen zeigt die Arbeit auf, dass die aktuellen Regelungen des VVG teilweise nicht auf innovative Produktgestaltungen ausgelegt sind, und macht im letzten Teil Vorschläge für notwendige Gesetzesreformen.

Anbieter: Dodax
Stand: 25.10.2020
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Das Umweltschadensgesetz
9,99 € *
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Im November 2007 wurde die EU-Umwelthaftungsrichtlinie 2004/35 mit dem Umweltschadensgesetz in nationales Recht überführt. Das Gesetz verpflichtet zur Beseitigung von Schädigungen an geschützten Lebensräumen und deren Pflanzen und Tierwelt sowie die Wiederherstellung des ursprünglichen Zustandes. Da normale Betriebshaftpflichtversicherungen diese Maßnahmen nicht abdecken, wurden neue Versicherungsprodukte entwickelt.

Anbieter: Dodax
Stand: 25.10.2020
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Das Umweltschadensgesetz
13,90 CHF *
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Im November 2007 wurde die EU-Umwelthaftungsrichtlinie 2004/35 mit dem Umweltschadensgesetz in nationales Recht überführt. Das Gesetz verpflichtet zur Beseitigung von Schädigungen an geschützten Lebensräumen und deren Pflanzen und Tierwelt sowie die Wiederherstellung des ursprünglichen Zustandes. Da normale Betriebshaftpflichtversicherungen diese Massnahmen nicht abdecken, wurden neue Versicherungsprodukte entwickelt.

Anbieter: Orell Fuessli CH
Stand: 25.10.2020
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Das Umweltschadensgesetz
3,40 CHF *
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Im November 2007 wurde die EU-Umwelthaftungsrichtlinie 2004/35 mit dem Umweltschadensgesetz in nationales Recht überführt. Das Gesetz verpflichtet zur Beseitigung von Schädigungen an geschützten Lebensräumen und deren Pflanzen und Tierwelt sowie die Wiederherstellung des ursprünglichen Zustandes. Da normale Betriebshaftpflichtversicherungen diese Massnahmen nicht abdecken, wurden neue Versicherungsprodukte entwickelt.

Anbieter: Orell Fuessli CH
Stand: 25.10.2020
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Der Selbstbehalt für Versicherungen von Vorstan...
59,90 CHF *
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Am 5. August 2009 hat der Gesetzgeber im Rahmen des 'Gesetzes zur Angemessenheit der Vorstandsvergütung (VorstAG)' 93 II 3 AktG eingeführt. Vorstände von Aktiengesellschaften sind nun gehalten, für den Fall des Bestehens einer D&O-Versicherung einen Selbstbehalt am Schaden persönlich zu tragen. Die Norm ist als Reaktion auf die Finanzkrise von 2008/2009 zu sehen, deren Ursache man in mangelndem Risikobewusstsein der Vorstände erblickte. Der Verfasser untersucht umfassend den Regelungsinhalt des 93 II 3 AktG, der in unterschiedliche rechtliche Strukturen eingreift und in vielen Punkten unscharf ist. Die zahlreichen offenen Rechtsfragen werden vertieft betrachtet und praxisnah gelöst. Dies sind unter anderem · die Rechtsfolge eines Verstosses gegen die Selbstbehaltsvereinbarungspflicht, · die Definition des Schadens, an welchen 93 II 3 AktG anknüpft, · die zeitliche Berechnungsgrundlage des Pflichtselbstbehalts und · die praktisch häufige Situation eines Vergleichs. Im Anschluss wird die Handhabung des Selbstbehalts in der Praxis thematisiert. Hervorzuheben sind die Bewertung verschiedener Versicherungsprodukte zur Abdeckung des Selbstbehalts und ihre Gestaltung in der Praxis. Das Werk zeichnet sich durch seinen Praxisbezug aus. Es richtet sich an (Fach-)Anwälte, Unternehmensjuristen und Mitarbeiter in Versicherungen sowie Wissenschaftler, die sich mit der D&O-Versicherung befassen.

Anbieter: Orell Fuessli CH
Stand: 25.10.2020
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Die Berücksichtigung verhaltenstheoretischer Er...
114,90 CHF *
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Inhaltsangabe:Problemstellung: Die Notwendigkeit des Aufbaus einer privaten und eigenverantwortlichen Altersvorsorge der deutschen Bundesbürger ist unbestreitbar und gewinnt in der öffentlichen Diskussion zunehmend an Bedeutung. Die gesetzlichen Rentenversicherungssysteme, die für die meisten Menschen die Grundlage ihrer Alterssicherung darstellen, sehen sich zunehmend mit Finanzierungsschwierigkeiten konfrontiert. In der Folge sind die Leistungen aus der gesetzlichen Rentenversicherung in den letzten Jahren gesunken und werden noch weiter sinken. Seit der Rentenreform 2001 propagiert die Bundesregierung offiziell die teilweise Substitution der gesetzlichen Rentenansprüche durch eine eigenverantwortliche kapitalgedeckte Vorsorge im privaten und betrieblichen Rahmen. Von den Bürgern wird erwartet, auf einem komplexen Gebiet individuelle Entscheidungen in einem intertemporalen Kontext zu treffen. Viele Menschen werden durch die bereits heute zu treffende Entscheidung für ihre künftige Rente überfordert, so dass sie häufig auf professionelle Hilfe angewiesen sind. Die angemessene Risikoeinschätzung ist für die Versicherungsnehmer ein nicht zu bewältigendes Problem. Um eine fundierte Kosten-Nutzen Schätzung der Risikoabsicherung durchführen zu können, bedarf es der Auswertung statistischer Informationen und Eintrittswahrscheinlichkeiten, die diesen entweder nicht vorliegen oder von ihnen nicht korrekt verarbeitet werden können. Dies setzt eine Kenntnis über valide Prognoseverfahren und ihre Anwendungsmöglichkeiten voraus, die bei den meisten Entscheidern nicht vorhanden ist. Es stellt sich für die Versicherungsnachfrager daher als äusserst schwierig dar, den eigenen zukünftigen Bedarf an Absicherung selbständig einzuschätzen. Zudem bieten auf dem Markt für Altersvorsorge in Deutschland eine Vielzahl von Versicherungsunternehmen, Banken und Investmentgesellschaften eine unüberschaubare Vielfalt von Produkten und Tarifvarianten an, wodurch die Auswahl zusätzlich erschwert wird. Um die Vielzahl der Informationen sinnvoll verarbeiten und Prognosen über die Performance einzelner Anlageformen aufstellen zu können, muss eine fundierte ökonomische Kenntnis über die Zusammenhänge der Grössen vorhanden sein. Die Versicherungsnachfrager sind auf dem deregulierten Versicherungsmarkt kaum mehr in der Lage, eine eigenständige Auswahlentscheidung zu treffen. Sie benötigen daher eine an ihren Interessen und individuellen Bedürfnissen ausgerichtete Beratung durch qualifizierte Versicherungsvermittler und nehmen diese auch vielfach in Anspruch. Die Versicherungsanbieter und Vermittler können nicht immer von einer unbeschränkten Rationalität im Entscheidungsverhalten der Versicherungsnachfrager ausgehen. Die getroffenen Entscheidungen der Individuen weichen in der Realität häufig von den optimalen Strategien ab, die von den neoklassischen Spartheorien vorhergesagt werden. Ihr Verhalten in Bezug auf Finanzaktivitäten ist oftmals von Fehlentscheidungen und nicht rationalen Strategien gekennzeichnet. Neuere Erkenntnisse der Verhaltenswissenschaft belegen, dass Menschen in der Realität nicht immer Erwartungsnutzenmaximierer sind, die grundsätzlich nach dem Rationalitätsprinzip vorgehen, sondern in ihrem Verhalten systematisch von den Vorhersagen der neoklassischen Theorien abweichen. Kognitive Beschränkungen und Selbstkontrollprobleme der Individuen führen zu Abweichungen vom optimalen Verhalten und einer Tendenz zur Unterversicherung der Betroffenen. Bei der Gestaltung der Versicherungsprodukte sowie bei deren Vermittlung ist die Berücksichtigung derartiger Verhaltensabweichungen somit von zentraler Bedeutung. Die vorliegende Arbeit geht daher der Frage nach, wie die Versicherungsunternehmen durch die Gestaltung der Produkteigenschaften in Verbindung mit der Beratungsleistung der Vermittler eine bestmögliche Versorgung der Versicherungskunden erreichen können. Es soll untersucht werden, wie Individuen bei ihrer privaten Altersvorsorgeentscheidung durch die Versicherungsunternehmen und die Versicherungsvermittler unterstützt werden können, damit sie ihre kognitiven Barrieren überwinden können, derer Existenz sie sich eventuell noch gar nicht bewusst sind. Das Ziel der vorliegenden

Anbieter: Orell Fuessli CH
Stand: 25.10.2020
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Haftung bei Umweltschäden sowie mögliche Versic...
45,90 CHF *
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Inhaltsangabe:Einleitung: Da die Umwelthaftung durch die EU-Umwelthaftungsrichtlinie aus dem Jahr 2004 -mit ihrem für Deutschland geltenden Umweltschadensgesetz vom 14.11.2007 -bedeutend erweitert wurde, wirkt sich dies auf die Unternehmen in Deutschland aus. Betroffene Unternehmen müssen sich anpassen, um nicht eventuell existenzbedrohender Risiken aus der Umwelthaftung ausgesetzt zu sein. Daher ist deren Betrachtung vor dem Hintergrund dieser Veränderungen sinnvoll und wichtig. Im Folgenden soll die Haftung für Unternehmen im Bezug auf die alte und neue Rechtslage aufbereitet werden und so zum Verständnis der Risiken und voraussichtlichen Entwicklung beitragen. Das Umweltrecht in Deutschland blickt auf eine mittlerweile etwa 50-jährige Geschichte zurück und begann in den 60er Jahren des vergangenen Jahrhunderts mit dem Gewässerschutz. In den 70er Jahren rückte mit dem Immisionsschutzrecht der Schutz der Luft in den Vordergrund und in den 80er Jahren stand dann das zivile Umweltrecht im Mittelpunkt des Interesses. Ein wichtiges Ergebnis war das 1991 in Kraft getretene Umwelthaftungsgesetz (UHG). Die gesamten 90er Jahre waren geprägt vom Problem belasteter Industriestandorte, so dass zu dieser Zeit der Schutz des Bodens als wichtigster Aspekt die Umweltschutzbemühungen prägte. Dies mündete im Bundesbodenschutzgesetz (BBodSchG), das 1997 in Kraft trat. Durch die Entwicklungen des Umweltrechts ergab sich für die Versicherungswirtschaft ein neues Geschäftsfeld, welches durch Versicherungslösungen abgedeckt werden musste. Diesem erweiterten Bedarf für neue Versicherungsprodukte entsprangen unter anderem: ¿ die Gewässerschadenhaftpflichtversicherung in den 60er Jahren. ¿ die Umwelthaftpflichtversicherung in den 90er Jahren. ¿ die Bodenkaskoversicherung ebenfalls in den 90er Jahren. Die EU-Umwelthaftungsrichtlinie hingegen umfasst nicht mehr nur den privatrechtlichen Schutz von Böden, Gewässern oder Arten, sondern schliesst eine öffentlich rechtliche Haftung mit ein. Das deutsche Umweltschadensgesetz (USchadG) setzt die rechtlichen Vorgaben der EU um und eröffnet mit seiner Einführung einen wichtigen neuen Aspekt des Umweltschutzes. Eine öffentlich rechtliche Haftung von Umweltschäden, also Schutzgüter betreffend, die keinen konkreten Eigentümer haben ausser der Natur an sich, ist ein völlig neuer Aspekt, welcher viele Fragen aufwirft und grossen Diskussionsbedarf geweckt hat. Nachdem die Umweltmedien Boden, Luft und Wasser bereits umfassenden Schutz [...]

Anbieter: Orell Fuessli CH
Stand: 25.10.2020
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